Chronische Blähungen

Dr. Gerhard Wallner:

3 Lösungen für chronische Blähungen

  • Darmflora sanieren
  • Ernährung umstellen
  • Essgewohnheiten Anpassen

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Hilfe bei chronischen Blähungen

Die Behandlung erster Wahl gegen häufig auftretende Blähungen besteht in der Verbesserung der Darmflora und der Umstellung der Ernährung. Greifen diese Basis-Maßnahmen noch nicht und die Blähungen werden als unangenehm und störend empfunden, sollte unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden. Kommen weitere Symptome wie starke Bauchkrämpfe oder Stuhlunregelmäßigkeiten hinzu, sollte gleich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Der Arzt kann dann Untersuchungen auf organische Ursachen durchführen.

Sanierung der Darmflora

Der menschliche Darm wird von schätzungsweise 100 Billionen Bakterien bewohnt. Die Kolonie ist so groß, dass sie einen eigenen Namen bekommen hat. Darmflora oder Mikrobiom wird die Masse an Mikrolebewesen im Darm genannt. Im Normalfall leben wir in Symbiose mit den Bakterien. Sie ernähren sich von Nahrungsresten und helfen im Gegenzug bei der Beseitigung von Essensresten im Darm, bei der Produktion von Vitaminen und schützen uns sogar vor feindlichen Erregern.

Aber nicht alle Bakterien meinen es gut mit uns. Kommt die Darmflora ins Ungleichgewicht, etwa durch ungesunde Ernährung, breiten sich schädliche Bakterien aus, die krank machen können. Eine solche Fehlbesiedlung führt zur vermehrten Entstehung von Gasen. Die Folge: Wir müssen häufig pupsen.

Doch dem Mikrobiom kann auf die Sprünge geholfen werden. So genannte Probiotika bestehen aus lebenden Mikroorganismen, die dem Darm zugeführt werden. Das funktioniert auf natürliche Weise durch den Verzehr von probiotischen Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch. Oder aber man greift auf Nahrungsergänzungsmittel zurück, die konzentrierte Mengen an ausgewählten Bakterienstämmen beinhalten. Eine gute Unterstützung im Aufbau der Darmflora ist etwa das Darm-Balance-Forte von Dr. Wallner. Es enthält ein breites Spektrum an Bakterien und kann nachweislich zur Reduktion von Blähungen beitragen.

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Ernährungsumstellung

Selbst die beste Versorgung mit Probiotika wird aber nur dann langfristig greifen, wenn auch die Ernährung ausgewogen ausfällt. Denn mit dem, was wir essen, ernähren wir auch unsere Darmbakterien.

Gute Bakterien haben diesbezüglich ganz andere Vorlieben als schlechte. Besonders fettes oder zuckerhaltiges Essen gehört nicht zu ihrem Leibgericht. Ganz im Gegenteil: Bei einer eiweißreichen Ernährung (z.B. Fleisch) in Kombination mit schwer verdaulichen Fetten (z.B. Bratkartoffel) landen unverdaute Nahrungsreste im Darm, die vor allem von schlechten Bakterien zersetzt werden. Eine ausgewogen pflanzliche Ernährung ernährt gute Darmhelfer. Werden sie ausreichend mit Nahrung versorgt, veranlasst sie das zu reger Vermehrung.

Je mehr gute Bakterien unseren Darm besiedeln, desto weniger Angriffsfläche haben die schlechten. Von der Zusammensetzung und der Zubereitung der Mahlzeiten abgesehen, gibt es einzelne Lebensmittel, die blähend wirken. Das wird im Normalfall kaum als störend empfunden, denn einige davon sind trotzdem wertvolle Nahrung für die erwünschten Darmbakterien. Reagiert man auf ein bestimmtes Lebensmittel jedoch besonders heftig, kann man den Ernährungsplan dementsprechend anpassen.

Blähend wirken:

  • Rohkost
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel (z.B. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen, Vollkornprodukte)
  • Kohlgemüse
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Fruchtzuckerreiches Obst (z.B. Zwetschken, Birnen, Äpfel)
  • Milchprodukte (insbesondere bei Laktoseintoleranz)
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Zuckeraustauschstoffe (z.B. Sorbitol, Xylitol)
  • Fettige Speisen
  • Hefe
  • Nüsse
  • Bier

Generell gilt aber: Probieren statt studieren. Welche Lebensmittel zu Blähungen führen, variiert von Mensch zu Mensch. Mit Hilfe eines Ernährungstagebuches, in dem die Mahlzeiten und etwaig auftretende Beschwerden festgehalten werden, lässt sich nicht nur herausfinden, welche Lebensmittel zu Problemen führen, sondern auch in welchem Darmabschnitt eine Fehlbesiedelung vorliegt.

Reagiert man etwa auf Bohnen direkt nach der Mahlzeit mit Blähungen, deutet dies auf eine Fehlbesiedlung im Dünndarm hin. Treten die Blähungen erst zehn Stunden nach der Mahlzeit auf, liegt das Problem im Dickdarm.

Besteht der Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien empfiehlt sich ein Test beim Arzt. Nach medizinischer Abklärung kann die Ernährung umgestellt oder Medikamente gegen die Unverträglichkeit eingenommen werden. Ist man sich nicht sicher, wie eine ausgewogene Ernährung im Allgemeinen aussieht, helfen Ernährungsberater und manche Ärzte bei der Zusammenstellung von Ernährungsplänen.

Ursachen von ständigen Blähungen

Luft im Darm ist im Grunde nichts besorgniserregendes. Zumindest solange nicht weitere Symptome vorliegen oder die Blähungen zu Beschwerden führen. Die meisten Blähungen können direkt oder indirekt auf die Ernährung und die Darmflora zurückgeführt werden. Treten sie ständig und öfter als 20 Mal am Tag auf, sollte man auch ohne weitere Beschwerden genauer hinsehen. Dann kann etwa eine Fehlbesiedlung des Darms vorliegen, in manchen Fällen steckt auch eine ernsthafte Erkrankungen hinter der hohen Konzentration an Luft im Darm.

Übersicht möglicher Ursachen:

  • Unausgewogene Ernährung
  • Ungesunde Essgewohnheiten
  • Fehlbesiedlung im Darm
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
    • Reizmagen
    • Morbus Crohn
    • Colitis ulcerosa
    • Reizdarmsyndrom
    • Blindsacksyndrom
    • Magen-Darmentzündung
    • Magenlähmung
    • Darmlähmung
    • Darmkrebs
  • Weitere Erkrankungen
    • Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
    • Diabetes
    • Leberzirrhose
    • Zöliakie
    • Portale Hypertension
  • Psychische Faktoren (Stress)
  • Bewegungsmangel

Ernährung

Blähungen, die in Zusammenhang mit verzehrten Lebensmitteln auftreten, sind zwar meist nur akut, treten also nur über eine kurze Zeit auf. Meist kurz nachdem man die verursachenden Lebensmittel gegessen hat. Doch auch ernährungsbedingte Blähungen können chronische Formen annehmen.

Bestes Beispiel dafür ist sind eine unausgewogene oder ungesunde Ernährungsweise. Ein Übermaß an Getreideprodukten oder Eiweiß kann Blähungen begünstigen. Etwa, wenn die Ernährung hauptsächlich aus (Weiß-)Mehlprodukten und viel Zucker besteht. Durch diese Ernährungsweise werden Gärungsprozesse im Darm in Gang gesetzt. Oder aber, wenn ein Übermaß an tierischem Eiweiß auf dem Speiseplan steht. Denn der Darm hat oft seine Schwierigkeiten mit der Verdauung dieser Proteine. Nahrungsreste landen dann im Dickdarm, wo Fäulnisprozesse in Gang gesetzt werden. Auch besonders fette und industriell gefertigte Nahrung führt häufig zur Gasbildung im Darm.

Chronische Blähungen können auch dann in Zusammenhang mit der Ernährung auftreten, wenn Unverträglichkeiten gegen spezielle Bestandteile von Lebensmitteln bestehen. Das kann Fructose ebenso betreffen wie Laktose oder Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit oder Xylit. Auch bei einer Zöliakie oder einer Weizensensitivität sind Blähungen typische Symptome.

Schlechte Essgewohnheiten

Schließlich geht es nicht nur um die Lebensmittel selbst, sondern auch um Essgewohnheiten. Werden spät abends große Mengen verzehrt, wirkt sich das negativ aus. Denn auch der Verdauungstrakt möchte in der Nacht zur Ruhe kommen und nutzt sie als Regenerationszeit. Dementsprechend strengt es ihn an, wenn Essen verdaut werden muss. Selbst gesunde Nahrung, wie Obst, kann abends verzehrt die Gasproduktion ordentlich ankurbeln.

Gutes Kauen ist die halbe Miete. Das Zerkleinern der Nahrung ist bereits der erste Schritt der Verdauung. Die Nahrung wird dabei gut eingespeichelt und in leichter verdauliche Bissen geteilt. Das hat enorme Auswirkungen auf unseren Magen und in weiterer Folge auf den Darm. Ein schlechte gekautes Stück Fleisch kann bis zu zehn Stunden im Magen verweilen, während es bei leicht verdaulichem Obst und Gemüse nur ein bis zwei Stunden sind.

Heutzutage gönnen wir dem Magen nur selten ausreichend Verdauungszeit. Geht man von dem Fleisch aus, ist der Magen einige Stunden beschäftigt. Meist wird aber schon vor Ablauf der Zeit, also bevor alle Nahrungsreste den Magen verlassen haben, erneut gegessen. Das kann dazu führen, dass die Nahrung schneller durch den Magen geschleust wird. Auch im Dünndarm wird nicht mehr alles aufgenommen, die Essensreste landen im Dickdarm, wo Bakterien Fäulnisprozesse in Gang setzen. Ebenso schädlich wie zu wenige Essenspausen ist es übrigens auch, wenn nur einmal am Tag eine große Mahlzeit eingenommen wird.

Mythos Aerophagie
Häufig wird in Bezug auf Blähungen beschrieben, dass sie ihren Ursprung im Schlucken von zu viel Luft hätten. Der medizinische Begriff für dieses Phänomen lautet Aerophagie. Isst man hastig, kann zwar einmal vermehrt Luft in den Magen gelangen. Das bewirkt aber höchstens, dass man häufiger Aufstoßen muss. Für Blähungen ist die Aerophagie nicht verantwortlich.

Fehlbesiedlung im Darm

Ungesunde Ernährung und schlechte Essgewohnheiten sind zwei von mehreren Faktoren, die schließlich zu einem Ungleichgewicht der Darmflora führen können. Im Dickdarm leben unzählige Bakterien, die dem menschlichen Organismus nützliche Dienste erweisen und sich im Gegenzug von Nahrungsresten ernähren.

Doch nicht alle Bakterien sind uns so gut gesonnen. Nehmen gewisse Arten von Bakterien überhand, kann das schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dabei entstehen vermehrt Fäulnis- und Gärungsprozesse, die sich den Körper dann in Form von Flatulenzen verlassen. Eine Fehlbesiedlung kann etwa mittels Stuhlanalyse festgestellt werden. Um der Darmflora wieder zu Gleichgewicht zu verhelfen, eignen sich hochwertige Probiotika wie unser Darm Balance forte.

Magen-Darm-Erkrankungen

Blähungen können Ausdruck von Krankheiten im Bereich des Verdauungstraktes sein. Diese Ursache zählt eher zu den Seltenheiten, sollte aber vor allem bei Blähungen in Kombination mit anderen Beschwerden nicht außer Acht gelassen werden.

Blähungen können beispielsweise auf eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung hindeuten. Ist dieses für die Verdauung wichtige Organ geschädigt, produziert es weniger Enzyme, die wiederum für eine funktionierende Verdauung unerlässlich sind.

Bei einem so genannten Blindsacksyndrom besiedeln Bakterien aus dem Dickdarm auch den Dünndarm. Die Auswirkung: Sie stören die Verdauung, insbesondere jene von Fett. Bei einem Reizdarmsyndrom ist die natürliche Bewegung des Darms gestört, was die Entstehung von Blähungen begünstigt.

Eine ähnliche Erkrankung ist der Reizmagen. Auch hierbei handelt es sich um eine funktionelle Störung, wobei der Magen nicht wie üblich arbeitet. Auch diese Krankheit kann sich durch Blähungen äußern.

Daneben gibt es eine Reihe chronisch entzündlicher Darmerkrankungen wie etwa Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, bei denen Engstellen im Darm zu Blähungen beitragen.

Schwerwiegende Beispiele von Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich sind etwa die Magenlähmung oder die Darmlähmung. Es kommt zu einer akuten oder dauerhaften Schwächung der Muskulatur. Infolgedessen tun sich die Organe schwer, die Verdauung aufrechtzuerhalten bzw. voranzutreiben. Spätestens wenn die Verdauung ganz zum Erliegen kommt, handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der umgehend behandelt werden muss.

Schließlich gehören Blähungen, insbesondere in Kombination mit plötzlichen Veränderungen beim Stuhlgang sowie Blut im Stuhl zu Warnsignalen von Darmkrebs.

Weitere Erkrankungen

Dass Krankheiten im Verdauungstrakt Darmwinde verursachen scheint logisch. Doch auch Probleme in anderen Bereichen des Organismus können Blähungen hervorrufen. Dazu gehört etwa Diabetes mellitus. Die Krankheit kann unter anderem zu einer Schädigung der Darmnerven führen, was wiederum die Entstehung einer Darmlähmung begünstigt. Doch noch ein Faktor ist bei Diabetes nicht unerheblich. Medikamente gegen die Krankheit lösen als Nebenwirkung nicht selten Blähungen aus.

Die Autoimmunerkrankung Zöliakie, auch glutensensitive Enteropathie genannt, begünstigt die Entstehung von Entzündungsherden im Dünndarm. Wird diesen nicht entgegengewirkt, führt das auf Dauer zu einer Schädigung der Darmschleimhaut, was wiederum Verdauungsstörungen verursacht.

Auch Probleme mit der Leber machen sich in der Verdauung bemerkbar. Müdigkeit, Abgeschlagenheit sowie starke Blähungen und Völlegefühl können Ausdruck eines Leberversagens und der Bildung einer Leberzirrhose sein.
Die Pfortader befördert das mit Nährstoffen angereicherte Blut in die Leber. Liegt ein Pfortaderhochdruck vor, kann sich das Blut in Magen und Speiseröhre rückstauen. Das wirkt sich auf die gesamte Verdauung aus. Ein solcher Hochdruck kann unterschiedliche Ursachen haben. Zwei davon sind eine bereits bestehende Leberzirrhose oder eine Herzschwäche.

Weitere Auslöser von ständigen Blähungen

  • Psychische Faktoren: Stress stürzt den gesamten Körper in ein Ungleichgewicht. Insbesondere unseren Darm. Unter Stress stellt sich unser Körper auf zwei mögliche Situationen ein: Kampf oder Flucht. Er schüttet vermehrt Adrenalin aus, Herzschlag und Atemfrequenz erhöhen sich. Für diesen Alarmzustand wird mehr Energie benötigt, die dann an anderer Stelle fehlt. Das ist eine natürliche und grundsätzlich sinnvolle Reaktion unseres Körpers. Wenn sie nicht zu häufig oder gar dauerhaft auftritt. Denn dadurch wird die Verdauungstätigkeit eingeschränkt, aufgenommene Nahrung nicht mehr ordnungsgemäß abgebaut. Durchfall oder Blähungen sind die Folge.
  • Bewegungsmangel: Bewegungsmangel hat nicht nur großen Einfluss auf unsere Psyche, auch der Darm braucht regelmäßige körperliche Aktivität. Ständiges Sitzen und wenig Bewegung lassen den Verdauungstrakt träge werden. Das begünstigt die Entstehung von Blähungen.

Chronischen Blähungen vorbeugen

Essgewohnheiten beobachten

Unregelmäßiges, schnelles oder spätes Essen sowie große Portionen stellen Magen und Darm vor große Herausforderungen. Die Folge: Unverdaute Nahrungsreste tragen im Dickdarm zur Gasbildung bei.

Daran sollte man sich halten:

  • In Ruhe essen und gut kauen
  • mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen,
  • auf leicht verdauliche Portionen achten,
  • auf spätes Essen kurz vor dem Schlafengehen verzichten.

Richtiges Stressmanagement

Stress und Angst sind zwei Faktoren, die einen negativen Einfluss auf den Darm haben. Sie bringen das Mikrobiom innerhalb kürzester Zeit ziemlich durcheinander und können sich durch unangenehme Blähungen oder gar Durchfall und Verstopfung äußern.

Alles ziemlich lästig und mitunter mit Schmerzen verbunden. Aber keine Angst, richtiges Stressmanagement kann erlernt werden. Entspannungs- und Atemübungen, Yoga oder Meditation beruhigen den Organismus. Ausdauersport fördert den Abbau von Stresshormonen und kann in akuten Stresssituationen durchaus das bessere Mittel zur Wahl sein.

Regelmäßiger Sport

Bewegung regt die Verdauung an und beugt Verstopfungen oder der Bildung von Gasen vor. Keine Angst, damit ist kein Extremsport gemeint. Schon ein täglicher Spaziergang oder kurze Bewegungsübungen in der Mittagspause können vollkommen ausreichen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt, die Verdauung angekurbelt und Nahrungsreste schneller abtransportiert. Sport direkt nach einer Mahlzeit ist übrigens keine gute Idee. Denn dann braucht der Körper erst einmal Ruhe, damit die Verdauung nicht durcheinander kommt. Zwei Stunden nach der Mahlzeit sollte sportliche Betätigung kein Problem mehr darstellen.

Wohltuend auf den Darm wirken:

  • Flottes Spazieren
  • Radfahren
  • Yoga (speziell Übungen für Mobilisation des Bauches und Darmes)
  • Laufen
  • Walken
  • Schwimmen
  • Moderates Training der Bauchmuskulatur und des Beckenbodens (z.B. Sit Ups, Radfahren in Rückenlage, Becken in Rücklage anheben)

Unterstützung der Leber

Auch die Leber ist bei der Verdauung mit von der Partie. Sobald sie Anzeichen von
Schwäche zeigt, wird auch der Darm “durchlässiger”. Im medizinischen Fachjargon wird dies als „Leaky Gut“ bezeichnet. Die Leber kann mit basenreicher Ernährung sowie Bitterstoffen unterstützt werden, um Darmbakterien vermehrt auf den Plan zu rufen. Diese regenerieren auf natürliche Weise die Darmschleimhaut, bauen den Barriereschutz auf und dichten die löchrige Darmwand wieder gut ab.

Warum habe ich ständig Blähungen?

Treten Blähungen häufig oder gar ständig auf, kann das auf ein Ungleichgewicht der Darmflora hindeuten. Ursache dafür kann eine unausgewogene Ernährung sein. Im Darm entstehen Fäulnis- oder Gärungsgase.

Was hilft gegen chronische Blähungen?

Je nach Ursache der Blähungen kann schon eine Ernährungsumstellung zur Linderung der Symptome beitragen. Durch die zusätzliche Einnahme von Probiotika wird die Darmflora saniert.

Wann sind Blähungen krankhaft?

Aus medizinischer Sicht sollten Blähungen dann näher betrachtet werden, wenn sie häufiger als 20 Mal am Tag auftreten. Zusätzliche Symptome wie starke Bauchschmerzen oder Stuhlveränderungen machen einen Besuch beim Arzt nötig.

Welche Probiotika gegen Blähungen?

Fehlbesiedelungen im Darm können mit Probiotika behandelt werden. Bei Blähungen haben sich Probiotika mit Bifidobakterien sowie Lactobacillus bewährt.

Warum nach jeden Essen Blähungen?

Blähungen direkt nach dem Essen können einerseits auf eine Fehlbesiedlung des Darms hindeuten. Auch bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Allergie können Blähungen nach dem Essen auftreten.

Quellen:

Schulte, Adrian (2018), Alles scheiße!?, Wenn der Darm zum Problem wird, 3. Edition, München

https://www.kolo-proktologie-kiel.de/downloads/Ernaehrungstipps_Blaehungen.pdf

Autor: Dr. Gerhard Wallner

Dr. med. Gerhard Wallner ist der Begründer der Marke Kompetenzzentrum Bauch . Der gebürtige Salzburger führte in seiner aktiven Zeit als Arzt ein Gesundheitszentrum in Wien und verschrieb sich der Forschung und Behandlung in der Darm-Medizin. Sein jahrzehntelang gesammeltes Know-How fließt nun in die Entwicklung der Dr. Wallner Nahrungsergänzungsmittel.