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Leaky-Gut-Syndrom - Ursachen, Symptome & Behandlung

In diesem Artikel erfährst du, was das "Leaky-Gut-Syndrom" ist, welche Ursachen dahinterstecken, und wie du es behandeln kannst!

Leaky-Gut-Syndrom

Leaky Gut - schon wieder so ein Anglizismus werden Sie jetzt vielleicht denken. Dabei klingt Leaky Gut im Deutschen noch bedrohlicher: löchriger (durchlässiger) Darm. Da stellt man sich gleich große Löcher vor, die den Darm zu einem Sieb machen. Ganz so dramatisch ist es jedoch nicht, die Löcher im Darm sind sehr klein und liegen zwischen den Zellreihen der Schleimhautzellen. Die Verbindungsstege zwischen den einzelnen Zellen sind gelockert und dadurch durchlässig für kleine Partikel - die Schleimhaut bildet keine ausreichende Barriere mehr für diverse Nahrungsbestandteile, Schadstoffe und Allergene.

Leaky-Gut-Syndrom-Erklärung

Ursachen

Als Verursacher für das Leaky-Gut-Syndrom kommen bakterielle Erreger, Parasiten, Candidapilze, Medikamente wie Schmerzmittel u.a., Alkohol, Nahrungsallergene wie Gluten und chronischer Stress in Frage.

  • Schmerzmedikamente und Cortison sind auf Dauer schädlich
    Schmerzmedikamente können bei regelmäßiger und dauerhafter Einnahme die Darmbarriere immens beeinträchtigen, vor allem Schmerzmittel zur Behandlung von Rheuma. Kortison ist ein weiteres Medikament, welches der Magen- und Darmschleimhaut schaden kann. Bei längerfristiger Einnahme kommt es häufig zu einem Leaky Gut Syndrom.

  • Alkohol
    Alkohol ist nicht nur für die Leber, sondern auch für unseren Darm ein starkes Gift: Untersuchungen haben eindeutig ergeben, dass ein regelmäßiger Konsum zu Veränderungen an der Darmschleimhaut führen kann. Empfindliche Menschen müssen daher - vor allem bei häufigem Konsum - mit Schäden rechnen. Nicht ohne Grund neigen Alkoholkonsumenten häufiger zu Durchfällen, als Menschen, die abstinent leben. Der Verzicht auf Alkohol bringt schon nach zwei Wochen eine Verbesserung des Zustandes der Darmschleimhaut.

  • Candidapilze
    Nicht nur beim sogenannten Reizdarm, bei einer Dünndarmüberwucherung usw. sind sie ein Thema - auch beim Leaky Gut Syndrom kommen Candidapilze ins Spiel. Das beweist einmal mehr, dass es im Darm keine isolierten Krankheitsbilder gibt. Eines ergibt und verstärkt das andere. Da darf es nicht wundern, wenn Behandlungen oft nicht den gewünschten Effekt erzielen.

  • Allergien
    Allergische Entzündungen im Darm werden immer häufiger. Lebensmittel, Metalle, Pilzgifte, Farbstoffe und künstliche Lebensmittelzusätze können entzündliche Reaktionen hervorrufen. Käse und andere Milchprodukte, Gluten, Nüsse, Soja und zahlreiche andere Lebensmittel können spezifische Immunreaktionen (Entzündungen) in der Darmschleimhaut auslösen. Die Entzündungen führen wiederum zu Schäden an der Darmschleimhaut.

  • Stress - der Darm leidet als erstes
    Stress spielt bei unterschiedlichsten Darmerkrankungen fast immer eine große Rolle als Begleitfaktor. Untersuchungen haben ergeben, dass die Einwirkung von Stress schon nach sehr kurzer Zeit messbare Veränderungen an der Darmschleimhaut verursachen kann.

Diagnose

Was die Diagnose eines Leaky Gut Syndroms anbelangt gilt der Grundsatz: Eine Stuhluntersuchung bringt die zuverlässigsten Ergebnisse. Wenn die Darmschleimhaut undichte Stellen aufweist, können durch diese Lücken Stoffe durch den Darm dringen, die im Stuhl nachgewiesen werden können.

Bei einem LGS ist häufig der Zonulin-Wert erhöht. Zonulin ist ein Eiweißmolekül und wird in der Darmschleimhaut gebildet. Es bewirkt die Lösung von Schleimhautzellen untereinander und fördert somit undichte Stellen. Die höhe des Zonulin-Wertes sagt etwas über den Grad des Leaky-Gut-Syndroms aus. Zonulin kann außer im Stuhl auch im Blut nachgewiesen werden.

Eine weitere Möglichkeit um ein LGS zu diagnostizieren ist der Marker Alpha-1-Antitrypsin. Alpha-1-Antitrypsin wird in der Leber hergestellt und dient zum Schutz der Lunge. Bei einem Leaky-Gut-Syndrom können diese Moleküle durch die Darmschleimhaut in den Darm gelangen und im Stuhl nachgewiesen werden.

Eine Stuhluntersuchung bringt die zuverlässigsten Ergebnisse

Symptome

Die Symptome und weiterführenden Krankheitsbilder sind weitreichend:

  • Müdigkeit und Leistungsabfall
  • Depressive Verstimmungen
  • Magen-Darm-Beschwerden: Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl, Blähungen…
  • Mangelerscheinungen durch gestörte Nährstoffaufnahme und Nährstoffverluste
  • Autoimmunerkrankungen
  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • ...

Behandlung

Die Behandlung des Leaky-Gut-Syndroms besteht aus mehreren Schritten:

1. Schutz und Aufbau der Schleimschicht

Einige Pflanzen sind dafür bekannt, die Schleimschicht des Darms regulieren zu können: Dazu zählen zum Beispiel Eibischwurzeln, Süßholzwurzeln und Leinsamen. Die Verabreichung erfolgt als Teeaufguss oder Schleimauszug. Man nimmt zum Beispiel drei Esslöffel goldene Leinsamen, weicht sie über Nacht in einem Glas Wasser ein und kocht sie am folgenden Tag. Verdünnt mit Wasser wird dieser Schleim dann über den Tag verteilt getrunken.

2. Aufbau der Darmflora

Probiotika sind für den Aufbau und die Regeneration der Darmflora unverzichtbar. Die undichten Stellen des Darms können sich mithilfe von Probiotika wieder schließen. Gleichzeitig sind sie dazu in der Lage, das Wachstum von Candidapilzen zu hemmen und so eine mögliche Ursache des LGS mit zu bekämpfen. Besonders wirksam sind Probiotika in Kombination mit dem Präbiotikum Inulin (Darm-Ballast). Besonders empfehlenswert ist das Probiotikum Darm-Balance Basic mit aktiven vermehrungsfähigen Darmbakterien.

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3. Stärkung der Darmschleimhaut

Bei einem Leaky Gut Syndrom ist die Darmschleimhaut irritiert und übersensibel. Eine Studie hat gezeigt, dass die Aminosäure l-Glutamin zur Regeneration der Darmschleimhaut beiträgt. Einen wichtigen Beitrag zur Regeneration der Darmschleimhaut leisten auch Vitamine und Spurenelemente. Besonders Vitamine des B-Komplexes, Vitamin D und ganz besonders die Spurenelemente Zink und Selen leisten einen wichtigen Beitrag.

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