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Curcuma | Indisches Küchenkraut mit heilender Wirkung

Im folgenden Artikel stellt sich das Familienmitglied der Ingwergewächse vor, spricht darüber, wie stolz es auf die gelb-orange Färbung seines Wurzelstocks ist, erzählt von seinem erfolgreichen Feldzug in die europäischen Küchen und erklärt, warum es in unserenBreitengraden als Heilpflanze trotz allem noch nicht richtig durchstarten konnte.

Curcuma

Curry-Feinschmecker? Ja? Herrlich. Dann steht das fein gemahlene Pulver der Curcuma als unverzichtbare Basis-Zutat vermutlich eh und sowieso in den vordersten Reihen deines Gewürzregals?! Weißt du aber, dass Curcuma hierzulande rar gesät ist? Der Übeltäter: Indien. Als größtes Anbauland der krautigen Pflanze behält es nämlich rund 80 Prozent der gesamten Welternte ein. Die restlichen, eher mickrig ausfallenden Anteile wandern mühsam über ausgewählte Seerouten und Landwege und kehren dann erst beim Gewürzhändler deines Vertrauens ein. Wenn du also das nächste Mal dein Curry intensiv gelb-orange färbst, denk dabei daran, dass Curcuma nicht gern gerecht geteilt wird. Mahlzeit.

Was ist Curcuma?

Für den botanischen Namen der Curcuma ist ein kurzer Abstecher ins alte römische Reich notwendig. Von dort hat sich die lateinische Sprache im westlichen Mittelmeerraum ausgebreitet und auch all das, was ihr sonst noch in die Quere kam, nach ihrem Lautbestand benannt.

Nun denn, Curcuma longa aus Indien - sehr erfreut. Du kannst mich aber auch Gelber Ingwer, Indischer Safran, Gelbwurz(el) oder Gilbwurz(el) nennen. Oder Kurkuma mit K. Die Curcuma gehört zur Familie der Ingwergewächse und erreicht Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Die hellgrünen Tragblätter der krautigen Südostasiatin erinnern eigenartigerweise aber mehr an Schilf. Eine Ebene tiefer befinden sich die unterirdisch stark verzweigten Überdauerungsorgane der Curcuma. Diese sogenannten Rhizome sind zylindrisch angeordnet, haben eine gelb-orange Farbe und entwickeln an den Enden Knollen. Geschmacklich bewegen sie sich irgendwo zwischen mild-würzig und erdig-bitter. Über diese Wurzelausläufer vermehrt sich die Curcuma. Ihre engsten Verwandten Ingwer und Kardamom tun es ihr diesbezüglich gleich.

Bis vor etwa 50 Jahren war die Curcuma hierzulande hauptsächlich als Gewürz, Zierpflanze, Zusatzstoff für Lebensmittel (E100) und als kosmetisches Mittel (CI 75300) zum Färben von Eierschalen bekannt. Im asiatischen Raum hingegen wird das Multitalent seit tausenden von Jahren in der traditionellen Chinesischen Medizin und im Indischen Ayurveda als heilige Pflanze eingesetzt, um den Körper in Einklang zu bringen.

Warum färbt Westeuropa dann noch immer Eier?

Welche Wirkstoffe enthält Curcuma?

Während der ein oder andere sich vielleicht noch immer wundert, warum Indien seine Curcuma-Ernte so ungerecht auf die einzelnen Kontinente verteilt, kannst du mit den nächsten Absätzen in möglicherweise noch unbekanntes Terrain vordringen - in die Biologie der Curcuma.

Die Inhaltsstoffe der Curcuma verstecken sich in ihrem unterirdischen Wurzelgewebe. Sie zählen zu den aromatischen Verbindungen der Polyphenole und enthalten pflanzliche Farb- und Geschmacksstoffe sowie Tannine. Diese biologisch aktiven Substanzen verteidigen die Pflanze vor Fressfeinden, locken Insekten zur Bestäubung an und filtern energiereiche UV-Strahlung, um ihren Photosynthese-Apparat zu schützen.

Die Curcuma-Rhizome bestehen aus den Curcuminioden, zu denen neben dem wertvollen Inhaltsstoff Curcumin auch Demethoxycurcumin, Bisdemethoxycurcumin und Cyclocurcumin gehören. Ist dir das Fachjargon in Wort und Schrift zu kompliziert? Hier hat es sich sogar die Wissenschaft leicht gemacht und die anspruchsvollen Begrifflichkeiten schmucklos in Curcumin I bis IV umgetauft.

Relevant ist, dass Curcumin I der biologisch Aktivste unter den vieren ist. Er gibt dem Gewürz seine gelb-orange Farbe und ist großteils für die vielfältige Wirkung der Curcuma verantwortlich. Allerdings enthalten die Rhizome auch ätherische Öle, Harze, Eiweiße, Zuckerverbindungen und Reservestoffe wie Stärke, die jedoch erst im Zusammenspiel mit den Curcuminioden zur heilenden Wirkung der Curcuma beitragen.

Wie wirkt Curcuma?

Wie du bereits weißt, werden die heiß begehrten Inhaltsstoffe aus dem Wurzelgewebe gewonnen. Damit sie allerdings extrahiert werden können, müssen die Rhizome zuerst trocknen. Erst dann wirkt das Lösungsmittel und setzt die Wirkstoffe frei.

Der Curcuma werden unter anderem

  • antioxidative

  • gallentreibende

  • entzündungshemmende

  • antimikrobielle

  • schmerzlindernde

  • wachstumshemmende

  • antidiabetische

  • antitumorale

  • entgiftende

  • und immunmodulierende

Eigenschaften zugeschrieben.

Das alles klingt fast zu schön um wahr zu sein, nicht wahr? Warum es, wie so oft, auch hier einen kleinen Haken an der Sache gibt und welcher das ist, erfährst du im weiteren Verlauf des Artikels.

Wofür wird Curcuma verwendet?

Die Curcuma ziert sich immer ein wenig, wenn es um den Nachweis ihrer vielfältigen Wirkungen auf den menschlichen Körper geht. Einige der vorgenommenen klinischen Studien haben daher eine äußerst auffällige Ähnlichkeit mit Emmentaler.

Die chemische Promiskuität des Curcumins befähigt es dazu, die Forschung teilweise an derNase herumzuführen, sie auf falsche Fährten zu locken oder sogar Forschungslücken entstehen zu lassen.

Das Curcumin ist generell nicht besonders stabil und somit dementsprechend reaktiv. Es gibt allein vier gängige Wege, über die das Molekül leicht zerfallen kann. Die Folgeprodukte können dann ihrerseits wieder chemische Reaktionen eingehen. Genau diese Wandelbarkeit führt letztlich zu falschen Forschungsergebnissen.

Dennoch hat die Wissenschaft nicht einfach locker gelassen und immer wieder versucht, den chemischen Hochstapler zu überlisten. Das Wirkungspotential der Curcuma konnte somit in folgenden Anwendungsgebieten bestätigt werden:

  • bei Magen-Darm-Erkrankungen wie Verdauungsstörungen und Reizdarm-Syndrom mit Verstopfung durch vermehrte Produktion von Verdauungsenzymen in der Magenschleimhaut und Bauchspeicheldrüse.

  • bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Magen-Darm-Geschwüren durch verbesserte Zusammensetzung der Darmflora

  • bei Störungen der Leber- und Gallenfunktion

  • bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer durch Minimierung der Plaquebildung im Gehirn

  • bei kardiovaskulären Erkrankungen wie Arteriosklerose oder akutem Koronarsyndrom

  • bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis und Rheuma durch Schmerzlinderung und Erhöhung der Gelenkbeweglichkeit

  • geringeres Risiko für die typischen Diabetes-Folgeerkrankungen wie etwa Nieren-, Augen-, oder Nervenschädigungen durch Regulierung des Blutzuckers

  • zur Verbesserung der Gehirnleistung durch Vorbeugung und Verlangsamungvon neurodegenerativen Vorgängen

  • bei Hauterkrankungen wie Vitiligo und Psoriasis sowie zum Schutz vor Faltenbildung und vorzeitiger Hautalterung durch Unterstützung der Durchblutung

  • gegen Herpes durch antibakterielle und antivirale Eigenschaften

Weitere Heilwirkungen von Curcuma, die zurzeit Erfolg versprechend erforscht werden, sind:

  • gegen Haut-, Darm-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Lungen-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs durch abtöten von Krebszellen

  • zur Verbesserung des Stoffwechsels durch Zerstörung überflüssiger Fettzellen

  • für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel durch Hebung des HDL-Cholesterin

  • zur Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes

Auf die bereits erwähnte Reaktion des Curcumins folgt, wie du siehst, viel Aktion in die unterschiedlichsten Richtungen. Hast du damals in der Schule in Chemie aufgepasst, weißt du, dass eine derartig reaktive Substanz potentiell schädlich ist. Reagiert das Curcumin in deinem Körper nämlich mit allem Möglichen, könnte es eine Spur der Verwüstung nach sich ziehen. Die Curcumin-Rebellion wird allerdings in der Form nie passieren, weil du dafür hohe Konzentrationen des Wirkstoffs zu dir nehmen müsstest. In der Praxis schier unmöglich.

Wie wird Curcuma dosiert und eingenommen?

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird als Tagesdosis bis zu drei Gramm Kurkuma-Pulver aus dem getrockneten Wurzelstocks empfohlen.

Curcuma kann

  • als reines Pulver der Curcuma Wurzel

  • als Gewürz zum Kochen

  • als Tee mit frischem Fruchtfleisch der Knolle

  • gemeinsam mit Ingwerpulver und Honig als wirksame Paste zur äußerlichen Anwendung gegen Herpes

  • als Öl für eine schmerzlindernde Einreibung bei rheumatischen Beschwerden und Schmerzen

  • in Tabletten- oder Kapselform über Nahrungsergänzungsmittel

verwendet werden.

Gibt es bekannte Nebenwirkungen?

Isst du Curcuma in üblichen (Gewürz-)Mengen, gilt es als sicheres Lebensmittel und schmeckt auch noch wunderbar. Pur und in größeren Dosen wird das Aroma jedoch nicht nur bitter und immer weniger genussvoll; die Curucma ist auch nicht zu 100 Prozent frei von Nebenwirkungen.

Ein schlechtes Zusammenspiel von übermäßigem Verzehr, individueller Empfindlichkeit und Art des Extrakts kann leichte Übelkeit, eine Magenreizung oder Durchfall hervorrufen. Auch um eine Schädigung der Organe wie beispielsweise der Leber vorzubeugen, solltest du die Einnahme von extrem hohen Dosen über längere Zeiträume vermeiden.

Was kann ich gegen die schlechte Bioverfügbarkeit von Curcuma tun?

Mit dem fein gemahlenen Gelbwurzpulver könntest du theoretisch bis zu sechs Prozent Curcumin zu dir nehmen. Du hast richtig gelesen. Konjunktiv. Du könntest.

Praktisch ist es die schlechte Bioverfügbarkeit der Curcuma, die ihrer positiven Wirkung einen Strich durch die Rechnung macht.

Generell gibt die Bioverfügbarkeit an, wie viel dein Körper von etwas tatsächlich aufnimmt. In der Akte Curcuma macht diese gerade mal ein Prozent aus. Bei einer potentiellen Aufnahmefähigkeit von gerade mal sechs Prozent ist das an Mickrigkeit kaum mehr zu überbieten. Verantwortlich dafür ist die schlechte Wasserlöslichkeit von Curcuma; deshalb kann dein Magen-Darm-Trakt auch nur geringe Mengen davon aufnehmen. Hinzu kommt die Instabilität des Curcumins. Wirkstoffe, die ja bekanntlich eine zeitlang in deinem Körper wirken sollen, haben meistens eine Halbwertszeit von mehreren Stunden. Bei Curcumin sind es nur wenige Minuten; es baut sich also viel zu schnell ab.

Die Bioverfügbarkeit von Curcumin kann jedoch enorm gesteigert werden, sodass dein Körper die Inhaltsstoffe der Curcuma besser verwerten kann.

  • Möchtest du vom Wirkstoff der Curcuma profitieren, mische unter das Gelbwurzpulver eine kleine Prise schwarzen Pfeffer und füge ein wenig Fett hinzu. Im schwarzen Pfeffer ist Piperin enthalten. Dieses erhöht die Resorption im Magen-Darm-Bereich und sorgt dafür, dass dein Körper das Curcumin rund 20-mal besser aufnimmt. WOW. Warum nicht gleich so?

  • Generell empfiehlt es sich, Curcuma gemeinsam mit natürlichen Speiseölen einzunehmen. Schon das Erhitzen in Öl erhöht die Bioverfügbarkeit des Curcumins.

  • Denkst du allerdings daran, spezielle Erkrankungen zu behandeln, sind die Mengen, indenen Curcuma beispielsweise zum Kochen verwendet wird, viel zu gering. Hier kommen Nahrungsergänzungsmittel ins Spiel. In Form von Tabletten oder Kapseln enthalten sie die für Krankheitsbehandlungen notwendige hohe Konzentration der Curcuma sowie meist spezielle Wirkstoffkombinationen, um die Aufnahme durch denKörper zu verbessern. Aus medizinischer Sicht ist dies die sinnvollste Form der Einnahme von Curcuma.

Woher bekomme ich Curcuma?

Als fein gemahlenes Pulver bekommst du Curcuma beim Gewürzhändler deines Vertrauens. Auch die frische Wurzel gibt es immer häufiger im Handel. Hier greifst du am besten zu Curcuma aus biologischer Erzeugung, da konventionell hergestellte und verarbeitete Gewürze oft bestrahlt werden. Das Gewürz mit Curcuma-Anteil findest du mittlerweile schon in jedem Supermarkt. Für die Behandlung von Krankheiten solltest du, wie vorhin erwähnt, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Entweder in reiner Form hier:

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