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Aloe Vera | Die Wüstenlilie für innere und äußere Schönheit

Im folgenden Artikel stellt sich die Aloe vera als einzig Echte unter den hunderten ihrer Art vor, spricht über ihre Heimat in den Wüstenregionen Afrikas, verrät, wie sie monatelang andauernde Dürreperioden ohne mit der Wimper zu zucken übersteht und erzählt, welch selbstheilenden Kräfte in ihr schlummern. Außerdem erzählt das Liliengewächs, was es mit der “Ärztin im Blumentopf” auf sich hat und enthüllt im gleichen Moment das Geheimnis um Kleopatras Schönheit. Nicht zuletzt vertraut dir die Aloe an, wie du mit ihrer Hilfe noch mehr Schönheit aus deinem Inneren hervorlocken kannst und welch Tragik es wäre, im Nahrungsergänzungsmittel Bauch & Hirn auf sie verzichten zu müssen.

Aloe Vera

Laut den Aufzeichnungen der alten Ägypter pflegte nicht nur Kleopatra, sondern auch die schöne Nofretete ihre Haut mit dem Gel der Aloe vera. Mit demselben Gel kurierte Alexander der Große im antiken Griechenland die Verletzungen seiner mitgenommenen Kämpfer. Im fernen Japan träumten die Samurai davon, der Idee der Unverwundbarkeit ein Stück weit näher zu kommen und rieben ihre Körper vor den Kämpfen mit - Überraschung - Aloe vera-Gel ein. Nach Europa schleuste sich das immer populärer werdende Liliengewächs zu Zeiten der Kreuzzüge ein, wo es als heilende Pflanze in Klostergärten gezüchtet wurde. Die Spanier brachten die Aloe schließlich über dem Seeweg auch noch nach Mittel- und Südamerika. So wird also als Pflanze Weltreise gemacht.

Basiswissen zur Aloe Vera

Wir schreiben das Jahr 1753. Zu dieser Zeit stieß der schwedische Naturforscher Carl von Linné auf eine ihm bisher unbekannte Pflanzenspezies. Unverzüglich schloss er sich in seinem Kämmerchen ein und wälzte sich durch sämtliche botanische Aufzeichnungen, die bis dato verfügbar waren. Zu seiner Verwunderung fand er keine einzige wissenschaftliche Dokumentation über diese Pflanze. Die Faszination, die die schöne Unbekannte umgab, bewegte ihn letztlich dazu, seine Forschungsarbeit danach auszurichten. So war von Linné der erste, der die sogenannte Aloen-Spezies dokumentierte.

Als Naturforscher studierte von Linné - no na - viele, zum Teil seltene Pflanzen. Irgendwann drohte er, den Überblick zu verlieren. Ein Pflanzenverzeichnis sollte Abhilfe schaffen. Von Linné taufte es “Hortus Cliffortianus” und ordnete es nach seinen eigenen Prinzipien. So war er auch bei der Namensgebung der Aloe vera sehr pingelig. Der botanische Name besagter Pflanze setzt sich demnach aus zwei Teilen zusammen; dem Oberbegriff der Gattung und dem sogenannten Epitheton - ein zusätzliches sprachliches Attribut, das Auskunft über die spezifische Art der Pflanze gibt. Von Linné sei Dank; bei heute etwa 500 bekannten Aloe-Arten durchaus sinnvoll.

Familientechnisch gehört die Aloe vera zu den Affodill- bzw. Liliengewächsen und wird im Fachjargon der Botanik Aloe barbadensis genannt; über den sprachlichen Zusatz des lateinischen Attributs vera, was übersetzt so viel wie wahr bedeutet, ist sie ebenso als Echte Aloe bekannt. Ihr Familienstand und das natürliche Vorkommen in Wüstenregionen, wie beispielsweise in Teilen Afrikas oder auf der arabischen Halbinsel, gaben ihr später auch die etwas romantischere Bezeichnung Wüstenlilie.

Die Aloe vera besitzt meistens keinen und wenn, nur kurze Stämme. Die Blüten weisen ein Farbspektrum von gelb bis orange auf. Ihre graugrünen Blätter wachsen schwertförmig und dickfleischig; die Ränder sind gezackt. Angeordnet in Form einer Rosette, erreichen sie eine Länge von etwa 60 bis 90 Zentimeter. Ein zu groß geratener Kaktus? Oder doch ein recht unförmiger Krake aus den Tiefen des Ozeans? Die Verwechslungsgefahr ist definitiv gegeben.

Wenn es um die Echte Aloe geht, sprechen wir auch von monatelangen Dürreperioden ohne einen Tropfen Regen. Für den Wuchs in freier Wildbahn kein Problem. Wie sie das macht? Mit großen Wassertanks, die von ihren kaktusartigen Blättern umhüllt werden. Diese Feuchtigkeitsspeicher helfen der Wüstenpflanze, solche Trockenzeiten zu überstehen, indem sie quasi daraus “trinkt”. Dabei schrumpft sie auf Mindestgröße zusammen, um sich dann in der lang ersehnten Regendusche aufzuplustern und ihre Wassertanks wieder zu füllen. Diese außerordentliche Speicherkapazität ist auf die bittere und schleimige Struktur im Blattinneren der Pflanze zurückzuführen. Der Saft hilft der Pflanze zudem, sich selbst zu heilen, indem er beispielsweise Schnitte versiegelt.

Wenn eine Pflanze sich selbst vor dem Austrocknen und sogar vor Verletzungen schützen kann, wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass auch wir Menschen von ihren Wirkstoffen profitieren?

"Immerhin soll ja schon Kleopatra als Gesichtsmaske auf die Aloe vera geschworen und Christoph Kolumbus immer eine “Ärztin im Blumentopf” mit an Bord gehabt haben."

Nicht verwunderlich also, dass die Maya die Aloe vera auch heute noch mit einer Schamanin gleichsetzen und überzeugt davon sind, dass die heilenden Eigenschaften auf die Seele der Pflanze zurückzuführen sind.

Welche Wirkstoffe enthält Aloe Vera?

Die moderne Forschung hält natürlich nichts von der Vorstellung, dass der Aloe vera ein heilsamer Pflanzengeist aka Aladdins blauer Freund aus der Wunderlampe innewohnt. Ihr vehementes Interesse an Zahlen und Fakten konnte inzwischen mehr als 200 Inhaltsstoffe in der Aloe vera nachweisen. Die Mixtur setzt sich hauptsächlich aus Mono- und Polysacchariden, Aminosäuren, Enzymen, sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Vitaminen zusammen.

Mono- und Polysaccharide

Süß, langkettig und Mitglied im Club der Mehrfachzucker - Acemannan ist der Hauptwirkstoff der Aloe vera. Bis zur Pubertät produziert der menschliche Körper den äußerst wichtigen Kohlenhydratstoff selbst; dann muss er zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden. Gut Unterschlupf findet Acemannan in den Zellmembranen deines Körpers. Von dort aus pusht er die weißen Blutkörperchen, stärkt das Immunsystem, wirkt klassisch als Entzündungshemmer und schickt sogar eine eigene Reinigungs- und Entsäuerungsfirma in den Darm, um gefährlichen Hefepilzen gekonnt den Garaus zu machen. Nicht zuletzt schützt das Zuckermolekül Gelenke, Knorpeln, Sehnen und Bänder vor frühzeitigem Verschleiß.

Aminosäuren

Ganze sieben der acht essentiellen Aminosäuren, die dem menschlichen Körper manuell über die Nahrung zugeführt werden müssen, lassen sich im Gel der Aloe vera finden. Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin sind unter anderem großartige Muskelaufbauer, tatkräftige Unterstützer in Sachen Wundheilungsprozesse, verlässliche Zuführer von Nervennahrung bei Stress und Kollagenankurbler für mehr Hautelastizität und einen deutlich langsameren Alterungsungsprozess.

Enzyme

Amylase, Phosphatase, Catalase, Cellulase und Lipase sind nur einige der vielen Enzyme, die im pflanzlichen Gel enthalten sind. Sie regen die Verdauung an, sodass Zucker, Eiweiße und Fette besser verwertet werden können und wirken ganz nebenbei auch noch antioxidativ, indem sie die freien Radikale im menschlichen Körper zerstören.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Die in bestimmten pflanzlichen Zelltypen produzierten sekundären Pflanzenstoffe lassen die Pflanze selbst zwar keinen lebensnotwendigen Nutzen aus ihnen ziehen; dafür haben sie für den Menschen jedoch eine hohe gesundheitliche Wirkung. Das Aloe vera Gel enthält als Sekundärmetabolite entzündungshemmende und antibakteriell wirkende ätherische Öle, Saponine, Tannine und Salicylsäure sowie Sterole, die hauptsächlich zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen. Die äußeren Blattschichten sowie der Saft der Pflanze enthält sogenannte Anthraglykoside. Diese können bis zu 38 Prozent des Wirkstoffes Aloin enthalten, der nach heutigem Wissen allerdings gesundheitsschädlich ist. Erklärung folgt.

Inhaltlicher Rest

Neben wertvollen Vitaminen wie Provitamin A, Vitamine der B-Familie, Vitamin C und Vitamin E ist die Aloe vera besonders reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Calcium, Eisen und Zink.

Wie wird Aloe Vera verwendet?

Lupe in der einen Hand; Querschnitt eines Aloe vera Blattes in der anderen. In der Vergrößerung erkennst du, dass das Blatt in drei Schichten aufgebaut ist. Die äußere, recht dickliche Blattrinde umschließt dabei den Blattsaft, der auch als Latex oder Harz bezeichnet wird und das Blattmark oder Gel der Aloe vera.

Aloe Vera Extrakt

Das aus der Echten Aloe gewonnene Trockenextrakt heißt "Curaçao-Aloe" und wird von den äußeren Blattschichten freigegeben. Es ist der einzige Bestandteil der Pflanze, der tatsächlich von der Medizin anerkannt ist. Keine Mutmaßungen also über irgendwelche helfenden Pflanzenseelen; die Wissenschaft braucht nunmal aussagekräftiges Material, auf das sie sich stützen kann. Das Trockenextrakt eignet sich als Nahrungsergänzungsmittel besonders gut, da die Inhaltsstoffe leicht dosiert werden können, ohne einen Überschuss von Anthranoiden reinzupacken.

Aloe Vera Saft

Die goldene Mitte zwischen der Rinde des Blattes und dem transparenten Gel ist reserviert für den Aloe vera Saft. Er tritt aus, sobald ein Blatt verletzt ist oder gänzlich abgeschnitten wird. Seine Flüssigkeit ist zäh und schmeckt extrem bitter; die sonst nervtötenden Fressfeinde der Pflanze halten hiervon nicht umsonst respektvollen Abstand. Trotz der geschmacklichen Misere wird der Saft zum Trinken als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Hübscht allerdings eine Echte Aloe deine Fensterbank auf, kannst du bei Schnittwunden, leichten Verbrennungen oder Sonnenbrand ganz leicht selbst Erste Hilfe leisten. Wie ein paar Zeilen zuvor erwähnt, sollte Variante “Blätter abschneiden” gut funktionieren, um an den Saft zu kommen. Die ganze Pflanze muss dafür allerdings nicht ihren Kopf herhalten; ein bis zwei Blätter genügen. Dann noch den austretenden Saft direkt auf die zu wundversorgende Stelle träufeln et voilà! Wieder wie neu.

Aloe Vera Gel

An das Gel der Echten Aloe kommst du nur, wenn du in das Wasserspeichergewebe der Pflanze “einbrichst” und das fleischige Innere vorsichtig von der Blattrinde abtrennst. Dieser Abnabelungsprozess sollte so ruhig wie möglich vonstatten gehen, weil: Reinheitsgebot, sprich Aloin-freie Zone. Der orange Stoff klebt an der Innenseite der Blattrinde und vermischt sich gern mit dem Gel, sofern beim Trennen nicht aufgepasst wird. Ist das Aloin-lose Gel dann vollständig herausgelöst, kann es anschließend gepresst, durch Gefrier- oder Sprühtrocknen haltbarer gemacht und schließlich ebenso als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden.

"Die Aloe vera gibt es in Form von Saft, Gel oder getrocknet als Extrakt in Kapselform im Bereich der Nahrungsergänzung."

Wie bereits erwähnt, enthalten sowohl das Trockenextrakt, das aus den äußeren Blattschichten der Aloe vera gewonnen wird als auch der Saft der Pflanze das Sekundärmetabolit Aloin. Früher wurde es als starkes Abführmittel eingesetzt, um Verstopfungen zu behandeln, da dabei die Muskelaktivität des Darms angeregt wird. Tatsache ist jedoch, dass sich dieser Stoff bei zu hoher Dosierung und langer Anwendung negativ auf die Gesundheit auswirken kann, weswegen er heute kaum mehr und wenn doch, nur in äußerst geringen Mengen und für kurze Zeit eingesetzt wird.

Wie wirkt Aloe Vera?

Befindet sich gerade eine Aloe vera in deiner Nähe? Wenn nicht - Dr. Google sollte dir ein paar passable Bilder dazu ausspucken. Hast du dir die Pflanze schon mal genau angesehen? Was fällt dir, unabhängig vom Unterschied zwischen der Aloe in 2 bzw. 3D, dabei auf? Nichts, oder? Als Pflanze ist die Aloe vera nämlich äußerst unauffällig. Um ihr wahres Potential zu entdecken, musst du hinter die pflanzliche Fassade blicken. Im Inneren lassen sich wertvolle Inhaltsstoffe en maß finden. Durch komplexe Kombination dieser Vielfalt wird der Aloe vera eine

  • abführende

  • antibakterielle

  • antivirale

sowie

  • entzündungshemmende

  • und schmerzlindernde

Wirkung zugeschrieben.

Wofür wird Aloe Vera verwendet?

Die alten Ägypter bezeichneten die Aloe vera als “Pflanze der Unsterblichkeit” oder als das “Blut der Götter”.

Aus früheren Aufzeichnung des ägyptischen Volkes geht hervor, dass die Aloe vera schon damals, vor etwa 5000 Jahren, medizinisch verwendet wurde. Sie galt als Heilpflanze für innere und äußere Schönheit. Um den Inhalt der altertümlichen Schriften wissenschaftlich belegen zu können, wurden zahlreiche klinische Anwendungen am Menschen vorgenommen - bis dato konnten sie jedoch lediglich eine erfolgreiche Wirkung bei Hautproblemen und -krankheiten belegen. Trotzdem spricht einiges für die vielversprechenden gesundheitlichen Effekte der Aloe vera; allen voran die positiven Erfahrungswerte einer Vielzahl an Menschen, die auf die Heilkräfte der Pflanze schwören.

Die Spezialgebiete der Aloe vera sind die innere Anwendung bei Magen-Darm-Beschwerden und die äußerliche zur Wundversorgung oder bei Problemen bzw. Krankheiten der Haut.

Innere Anwendung der Aloe vera

  • bei Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Haut und Mundschleimhaut

  • zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Reizdarm oder Zwölffingerdarmgeschwüren

  • zur Regeneration und Entsäuerung der Darmflora

  • bei schmerzhaften Gelenks- und Knochenerkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Gicht, Rheuma oder Arteriosklerose

  • zur Stärkung des Immunsystems bei Therapien gegen Krebs, HIV-Infektionen oder Asthma

  • gegen Allergien

  • zur Senkung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes

Äußere Anwendung der Aloe vera

  • bei Hauterkrankungen wie Ekzemen, Dermatitis, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Gürtelrose, Windelausschlag oder Nesselsucht

  • zur Linderung von Hautirritationen bei Strahlentherapien

  • zur Beschleunigung der Wundheilung bei Verbrennungen und Verletzungen

  • bei Sonnenbrand oder Erfrierungen

  • zur Vermeidung von Wulstnarben nach OP’s

  • gegen Juckreiz bei Insektenstichen

  • für einen Anti-Aging-Effekt bei trockener Haut und Falten

  • gegen Herpes

Exkurs: Besonders die Kosmetikindustrie setzt auf Produkte mit Aloe-Inhalt. So sollen etwa Cremen gegen Hautunreinheiten oder Shampoos bei juckender und trockener Kopfhaut effektiv helfen.

Welche Wirkung hat Aloe Vera speziell auf meinen Darm?

32m² ausgebreitete Fläche und bis zu 8 Meter lang. Ein ausgewachsener Darm ist schon sehr beeindruckend. Hast du allerdings gewusst, dass der Verdauungsapparat auch Sitz deines zentralen Gesundheitssystems ist und wie eine Barriere für gefährliche Krankheitserreger wirkt? (Mehr dazu erfährst du HIER)

Ungefähr 60 Prozent der Zellen deines Immunsystems nennen den Darm ihr Zuhause. Beide tragen ein gewisses Abhängigkeitsrisiko. Ist dein Immunsystem geschwächt, grummelt auch dein Verdauungsapparat unter deiner Bauchdecke böse vor sich hin. Ein starkes Abwehrsystem hingegen kann für ein Rundum-Wohlgefühl sorgen. Erholt sich also dein gesamtes Verdauungssystem nach einem Niederschlag wieder, zeigen sich nach einiger Zeit auch äußerlich sichtbare Verbesserungen: Augenringe verblassen, dein Haar glänzt, deine Augen strahlen mit der Sonne um die Wette und auch deine Haut sieht keinen Grund mehr, dir durch vermehrte Pickelbildung oder sonstige Irritationen anzuzeigen, dich gefälligst um deinen Körper zu kümmern.

Außerdem zerlegt der Darm die aufgenommene Nahrung in ihre Einzelteile, trennt sorgfältig Spreu vom Weizen, nimmt die notwendigen Bestandteile in den Körper auf und scheidet den unwichtigen Rest über den Anus aus. Nicht zuletzt ist der Darm mit einer 24/7 Produktion die größte Hormondrüse deines Körpers und reguliert auch noch penibelst deinen Wasserhaushalt.

Es liegt also nahe, dass der Verdauungsapparat - so wie natürlich alle anderen Organe, die von der körperlichen Hülle umschlossen werden - besonders viel Pflege verdient hat. Wie es der Zufall so will, gibt es da eine Pflanze, die den Darm bei seinen vielseitigen Aufgaben wirksam unterstützen kann. Überraschung!

Biologisch betrachtet braucht es dafür die in der Aloe vera enthaltenen Anthranoide. Diese müssen sich binden, um überhaupt in die Nähe des Darms zu kommen. Nach längerem Hin und Her haben sich Zuckermoleküle als helfende Einschleuser in den Dickdarm bewährt. Die Anthranoide werden dort von zelleigenen oder bakteriellen Enzymen gespalten. Dabei entsteht das wirksame Aloeemodin, das nun an vorbestimmte Stellen in der Darmschleimhaut andocken kann. Mit erhobenem Zeigefinger wird diese nun davon abgehalten, sich mit Wasser und Salzen volllaufen zu lassen. Stattdessen sammelt sich das “salzhaltige Wasser” nun direkt im Verdauungstrakt und regt infolgedessen die Darmmuskulatur an. Die Darmentleerung schaltet einen Gang nach oben; gleichzeitig wird das gesamte Verdauungssystem grundgereinigt. Natürliches Putzmittel ftw! Somit wird Giftstoffen, die es sich gemütlich gemacht haben, freundlich der Weg nach draußen gezeigt; auch Ablagerungen, die zwar ungiftig, aber dennoch störend sind, bekommen keine Extrawurst und müssen ebenso ihren Platz räumen. Hintergedanke ist, dass alles eliminiert wird, was das Verdauungssystem in irgendeiner Weise beeinträchtigen kann und sich somit Übeltäter wie Verstopfungen, Blähungen, Reizdarm sowie generelles Unwohlsein langfristig verziehen.

Welche bekannten Nebenwirkungen der Aloe vera gibt es?

Damit die Aloe vera als abführendes Mittel ihre volle Wirkung entfalten kann, sollten etwa 20-30 Milligramm Aloin darin enthalten sein. Mehr nicht. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist mit dem Hauptwirkstoff der Pflanze nicht unbedingt zu spaßen; eine Überdosis kann schwerwiegende Folgen haben. Aloin steht laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Verdacht, ein Krebserreger zu sein - vorausgesetzt, die Aloe wird leichtsinnig angewandt.

Grundsätzlich ist lediglich die Anwendung bei inneren Beschwerden mit Vorsicht zu genießen. Hier solltest du die tägliche Dosis von Aloe vera so gering wie möglich halten und auch den Zeitrahmen, in dem du sie anwendest, auf maximal ein bis zwei Wochen beschränken.

Als bekannte Nebenwirkungen können

  • krampfartige Magen-Darm-Beschwerden

  • Reizung der Darmschleimhaut

  • der Verlust von wichtigen Salzen (Elektrolyte)

  • allergische Hautreaktionen

  • anfängliche, aber harmlose Rotfärbung des Urins

  • Senkung des Blutzuckerspiegels

  • Störungen der Herzfunktion

  • Muskelschwäche

  • sowie Blutdruckschwankungen

auftreten.

"Kombinierst du Aloe-Extrakte mit Flohsamen oder Schöllkraut kannst du unerwünscht auftretende Nebenwirkungen zum Teil gut regulieren und je nachdem auf ein Minimum reduzieren."

Keinesfalls solltest du die Aloe vera bei Erkrankungen wie

  • Darmverschluss

  • Blinddarmentzündung

  • entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

  • Bauchschmerzen mit ungeklärter Ursache

  • und starken Austrocknungserscheinungen

einnehmen.

Aloe vera gel selbst herstellen

Woher bekomme ich Aloe Vera?

Grüner Daumen vorhanden? Dann kannst du das Gel der Aloe vera praktisch selbst gewinnen. Alles, was du dafür brauchst, ist eine Aloe auf der Fensterbank, ein bisschen Geschick und folgenden Beipackzettel:

1) Schneide eines der äußeren Blätter ungefähr sieben bis zehn Zentimeter unterhalb der Blattspitze ab.

2) Stelle das abgetrennte Blattstück für etwa 90 Minuten senkrecht in ein Gefäß. So kann der gelbe Saft, der das Aloin enthält, aus den Blatträndern herauslaufen.

3) Ist die Zeit um, kannst du das Blatt der Länge nach aufschneiden und das Gel vorsichtig vom Blattinneren trennen. Achte unbedingt darauf, dass du ausschließlich das reine und klare Blattmark herauslöst.

4) Du verwendest das eben gewonnene Gel frisch zur äußeren Anwendung, indem du es auf die betroffenen Hautstellen legst ODER

5) du gibst es in ein Glasgefäß, verschließt es und stellst es in den Kühlschrank. Auf diese Weise ist es noch ein paar wenige Tage haltbar und du musst es nicht sofort verbrauchen.

6) TIPP: Die Pflanze zwar nicht viel (weil Wüstenregionen gewohnt), aber doch ausreichend gießen, damit das nicht deine einzige Gel-Gewinn-Aktion bleibt.

Die Aloe vera ist hierzulande auch in Form von Kapseln oder Tabletten erhältlich. Gemeinsam mit Probiotika, Curcuma und Inulin bildet sie die pflanzliche Basis von ‘Bauch & Hirn’, dem Nahrungsergänzungsmittel aus der Produktlinie von NUURO. Die Dosierung des darin enthaltenen Blattpulvers der Aloe vera führt dazu, dass die Nährstoffe perfekt miteinander harmonieren und ihre volle Wirkung entfalten können. Verschiedene Milchsäurebakterien helfen beim Aufbau einer gesunden Darmflora, während Pflanzenstoffe wie Curcumin die Verdauung anregen und Blähungen sowie Völlegefühl entgegenwirken. Das Inulin sorgt zusätzlich für den nötigen Energie-Boost, der deine Immunzellen aus den Startlöchern katapultiert. ‘Bauch & Hirn’ sorgt also für ein Rundum-Wohlgefühl; nicht zuletzt wegen dem Leitsatz der Aloe vera, der da lautet: Für innere, wie äußere Schönheit.

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